Computertomographie in Zürich

computertomographie

Im Prinzip müsste die Computertomographie Röntgen-Computertomographie genannt werden. Schließlich handelt es sich auch hierbei um eine Röntgen-Methode zur Analyse von Krankheiten und Körperbefindlichkeiten. Allerdings ist es mit einer CT im Gegensatz zum Röntgen auch möglich, nicht nur zweidimensionale Bilder zu bekommen, sondern dank der Abbildung einzelner Schichten, kann sich der Radiologe mit der CT auch ein dreidimensionales Abbild bestimmter Körperregionen machen.

Dank CT einfacher Krankheiten erkennen und lokalisieren

Im Namen ist das Prinzip also schon enthalten. Im Altgriechischen heißt ´tome´ nämlich nichts anderes als Schicht. Der Computertomograph macht also Schichtaufnahmen, um Krankheiten und deren Lage und Ausdehnung im Körper genau lokalisieren und besser einschätzen zu können. Die Erfindung der Computertomographie durch den amerikanischen Physiker Allan M. Cormack und dem britischen Elektrotechniker Godfrey Hounsfield war der Kommision in Oslo deshalb auch 1979 einen Nobelpreis in Medizin wert.

Wie funktioniert ein CT-Gerät?

Körpergewebe sind – je nach ihrer Dichte – unterschiedlich durchlässig für Röntgenstrahlung. Auf herkömmlichen Röntgenbildern erkennt man damit schemenhaft, welches Gewebe zu welchem Schatten gehört. Allerdings macht man beim normalen Röntgen nur ein Bild und so kann man nicht genau ein Organ oder Gewebe unter die Lupe nehmen, sondern hat auch immer noch die mit darauf, die darüber beziehungsweise darunter liegen. Ein CT-Gerät hingegen macht auch Röntgenbilder, aber immer nur von einer Schicht. Dabei kreist der Röntgenstrahl zudem um die Körperlängsachse des Patienten und dort auch nur an der Stelle, die untersucht werden soll. Der Computer setzt anschließend diese einzelnen Bilder und Fragmente zu einem dreidimensionalen Bild des zu untersuchenden Teils des Körpers zusammen – zum Beispiel des Gehirns oder der Lunge.

Wo wird die CT eingesetzt?

Die Computertomographie ist heute in fast allen Bereichen der Medizin ein unverzichtbares Instrument der Diagnostik und der Beobachtung von Krankheitsverläufen. Besonders in der Onkologie kommt das CT zu Einsatz, weil sich mit ihr auch schon kleinste Tumore und Metastasen gut und sicher erkennen lassen. Dasselbe gilt für Blutgerinnsel im Gehirn bei Schlaganfällen oder einem Verdacht auf einen Herzinfarkt. Mittlerweile ist die Technik sogar so weit fortgeschritten, dass man sogar auf der Unfallstation mit CT arbeitet, um zum Beispiel nach einem schweren Unfall einen Ganzkörperscan vorzunehmen. So erkennt man sofort und auf einen Blick, was im Körper alles Schaden genommen hat – Knochenbrüche, schwere und leichte innere Blutungen – das CT macht alles sichtbar.

Ist die CT ein komplizierter Eingriff?

Bei Frauen muss vor einer CT unbedingt geklärt werden, ob diese schwanger ist. Schließlich handelt es sich auch hierbei um Röntgenstrahlen und diese können die Entwicklung des Embryos ungünstig beeinflussen. Während des Scans selber liegt der Patient so ruhig wie möglich in einer Röhre. Je nachdem, welche Körperregion untersucht wird, dauert eine CT ca. 3 Minuten oder weniger.