Wurzelbehandlung in der Praxis Fiessinger

Wurzelbehandlung

Schöne und gesunde Zähne – das Schönheitsideal schlechthin. Doch leider die Wenigsten sind von Natur aus mit einem makellosen Gebiss gesegnet. Die Folge: Viele schmerzhafte Zahnarztbehandlungen. Dabei ist und bleibt das Zähne ziehen die unangenehmste Prozedur. Doch warum muss ein Zahn überhaupt entfernt werden? Und wie läuft das die Zahnextraktion eigentlich ab?

Welche Gründe gibt es für das Zahn ziehen?
Mit Reparatur und Reinigung soll ein angeschlagener Zahn so lange wie möglich erhalten werden. Ist er aber bereits so stark geschädigt, dass selbst diese Maßnahmen ihn nicht wiederherstellen können, so ist das Zähne ziehen unumgänglich, sagt die Zahnarztpraxis Fiessinger aus Thun. Folgende Ursachen können einen Zahn irreparabel machen:

1. Fehlender Platz im Mundraum durch Auftreten eines Weisheitszahnes oder anderen Zahn- oder Mundkrankheiten

2. Mangelnde Hygiene und fehlende Behandlung bei kaputten Zähnen

3. Überzählige Zahngebilde, deren Herausnahme den anderen Zähnen mehr Raum zur Verfügung stellt

4. Eine weit fortgeschrittene Parodontitis, bei der keine Heilungsmaßnahmen eingeschaltet wurden

5. Eine gebrochene Zahnwurzel – oder Krone

6. Eine Zahnlockerung, die nicht mehr behoben werden kann

Zahnziehen – Wie läuft das ab?
Von der filmischen Vorstellung des qualvollen Zahn ziehens sollte man sich langsam verabschieden. Eine Zahnextraktion ist für den Patienten nämlich zumindest während der Behandlung nicht mit Schmerzen verbunden – danke der örtlichen Betäubung. Davor müssen allerdings einige Formalitäten geklärt werden. Leidet beispielsweise man an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder weiteren körperlichen Beeinträchtigungen, die während der Betäubung zur Gefahr werden könnten? Außerdem muss vor dem Eingriff gänzlich auf den Konsum von Schmerzmitteln und koffeinhaltigen Getränken verzichtet werden. Die Schmerzspritze betäubt die zu behandelnde Mundregion etwa 15 bis 30 Minuten während des Eingriffes. Um den Mund die ganze Zeit über weit geöffnet zu halten, kommen Wattetampons und ein Mundöffner zum Einsatz. Anschließend wird der Zahn mit kräftigen Zug- und Drehbewegungen entfernt. Die offene Wunde wird dann sogleich mit Wattepads versorgt oder falls nötig sogar genäht.

almedina_fiessinger_zahnarzt_thunWie verläuft die weitere Behandlung der Wunde beim Zahnarzt Thun?
Um die Blutung zu stoppen, sollte etwa für 30 Minuten ein Wattetampon auf die Wunde gepresst werden. Wichtig ist ebenfalls, dass unmittelbar nach der Zahnextraktion keinerlei blutverdünnende Medikamente eingenommen werden. Dies zögern die Wundheilung nur unnötig hinaus und kann im schlimmsten Fall sogar Nachblutungen verursachen.
Da die Schmerzspritze benommen und schläfrig macht, sollte etwa ein bis zwei Stunden nach dem Eingriff nicht Auto gefahren werden. Wenn möglich sollte der Patient die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder sich abholen lassen.
Wenn die Wunde ein bis zwei Tage nach der Extraktion noch angeschwollen ist, ist das kein Grund zur Sorge. Sollte jedoch zusätzlich Fieber und starke Schluckbeschwerden auftreten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Um den Heilungsprozess zu beschleunigen empfehlen sich Kühlpads. Diese sollten allerdings nur unmittelbar nach dem Zahn ziehen eingesetzt werden.